Projekt 2014: Digitalien

Im März und April hatte ich in der Körnerstraße in Köln-Ehrenfeld einen kleinen Showroom. Das Saisongeschäft, Hausnummer 46, kann für kurze Zeit gemietet werden. Also beispielsweise einen oder zwei Monate. Das heißt nicht, dass ich in dieser Zeit nicht journalistisch gearbeitet habe. Im Gegenteil: Es gibt ein Wlan im Haus, das ich nutzen konnte. Ich nahm mein Laptop mit und leitete das Festnetz um. So bemerkten meine Kunden nicht, dass ich nicht im Büro saß. Gleichzeitig nutzte ich die Verkaufsfläche, um dort Fotoprodukte auszustellen.

Der Gedanke dahinter war, dass Fotos, die mit dem Handy gestaltet werden, aus der Online- in die Offline-Welt wandern können. Sie verlieren dadurch ihre Flüchtigkeit und können zu einer bleibenden Erinnerung in Form von beispielsweise Postkarten oder Bildern werden.

Zusätzlich habe ich in den neun Wochen, in denen ich dort eingemietet war, kurze Workshops angeboten, beispielsweise:

  • Facebook-Privatsphäreeinstellungen richtig nutzen
  • Was kann man mit Instagram alles machen?
  • Wozu ist eigentlich Twitter gut?

Das gesamte Programm und viele Folien zum Herunterladen gibt es hier. Wer kam, hinterließ eine Summe nach persönlicher Einschätzung in der Spendenkasse.

Wie das Projekt Digitalien lief, steht in meinem Blog auf Wirtschaft verstehen!.