App-Test: Viz zur Datenvisualisierung

Zahlen soll man als Diagramme darstellen, hört man als Journalist immer wieder. Denn ein Grafik kann Zusammenhänge und Vergleiche viel besser ausdrücken als die reine Zahl. Zum Glück lassen sich Diagramme recht schnell und einfach mit Apples Numbers oder Excel von Microsoft erstellen. Noch schneller geht es allerdings mit der App Viz (affiliate Link. Kaufst du über ihn im App-Store ein, bekomme ich einen Cent-Betrag gutgeschrieben, ohne dass dir dafür Mehrkosten entstehen.) für Apple Geräte. Zumindest, wenn man nicht allzu hohe Erwartungen hat. Die App kostet 1,99 Euro.

Beispielschart von liebesbriefankoeln.de
Beispielschart von liebesbriefankoeln.de

Wer Viz nutzt, klickt zunächst „New Chart“, dann gibt man „Label“ ein, also die Kennzeichnung der Diagrammmodule. In meinem Fall ist das „Hamburg“, „Berlin“, „Köln und „München“. Bei Quantity wird der entsprechende Wert eingetragen. Kommastellen sind nicht möglich. Wer also beispielsweise einen Preis angeben möchte, muss das in Cent machen. Auch die Zahl der „Label“ ist begrenzt, und zwar auf 6. Ganz blöd bei diesem Schritt: Man kann Dinge nicht rückgängig machen. Wer also ein Label zu viel anlegt, kann es nicht einfach löschen, sondern beginnt wieder von Vorne.

Im nächsten Schritt wählt man die Darstellungsform aus: „Bars“, also Balken, gibt es, „Pie“, Tortenstücke, Cloud – ein Diagramm in Wolkenform -, Parliament oder Scrapers, Hochhäuser. Nachdem man die richtige Darstellungsform geklickt hat, drückt man „Create Chart“, jetzt kann man noch ein Farbschema auswählen. Ganz bunt nennt sich „Basic“, grün-braune Töne „Forest“. Es gibt auch „Sky“, „Ocean“ und „Fire“. Jetzt muss man nur noch „Done“ klicken, dann hat man die Möglichkeit, das Chart zu teilen auf Twitter, Facebook, Instagram oder per eMail. Man könnte es auch im Archiv oder als Bild auf dem Handy abspeichern.

Ich habe Viz bis jetzt zweimal benutzt, einmal um die Kosten für ein Kurzstreckenticket in einer der deutschen Millionenstädte zu visualisieren. Und einmal, um die Kosten als Tourist in den beiden Städten Stockholm und Tallinn gegenüberzustellen.

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